Sounds of the Vacuum/ Klänge des Vakuum

Im Vakuum gibt es keine Töne, so heißt es, weil Schall eine Trägersubstanz,

wie Gas oder Flüssigkeit benötigt um sich auszubreiten. 

Aber unser Universum ist nicht still, im Gegenteil - der Kosmos ist voller Drehsterne (Pulsare),

Plasma-Stürme, Magnetfeldänderungen, Eruptionen und Sterngewitter - nur können menschliche Ohren

sie nicht wahrnehmen/hören. 

Es gibt Ausnahmen:

Wo Planeten oder Monde eine Gas-Atmosphäre besitzen - z.B Mars, Venus oder Titan - wurden

einzelne Sounds mit Bord-Seismographen aufgezeichnet.

Die meisten „Klänge“ des Universums entstammen jedoch dem für uns nicht wahrnehmbaren Spektrum elektromagnetischer Wellen - von Radiosignalen über Mikrowellen bis zu Gammastrahlen.

 

Seit Jahrzehnten zeichnen Sonden wie Voyager oder Cassini, aber auch Radioteleskope in aller Welt,

solche „Klänge/Phänomene“ mit speziellen Geräten - Radio-Plasmawellen-Intrumenten oder Magnetometern auf.

 

Weltraumorganisationen wie die National Aeronautics and Space Administration (NASA),

die European Space Agency (ESA), Universitäten sowie private Astronomen verschieben die meist niedrigen Frequenzen in den hörbaren Bereich (zwischen 20 und 20.000 Hertz) und stellen sie der Öffentlichkeit vor.

 

Die Klänge des Weltraums wirken fremd und vertraut zugleich.  

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